FilmFörde #35 zeigt: „Familie Brasch“

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Di, 28.5.2019, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel (Andreas-Gayk-Str. 31)

Annekatrin Hendel porträtiert in ihrem neuen Dokumentarfilm drei Generationen der Künstlerfamilie Brasch, die so genannten „Manns der DDR“, die die Widersprüche zwischen Ost und West, Kunst und Politik, Kommunismus und Religion, Liebe und Verrat, Utopie und Selbstzerstörung in der eigenen Familie austragen. Im Zentrum steht der Konflikt zwischen dem Schriftsteller Thomas Brasch und seinem Vater.

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FilmFörde #36 zeigt: „Utbüxen kann keeneen“

Do, 6.6.2019, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel (Andreas-Gayk-Str. 31)

Auf dem Land haben viele Menschen noch ein selbstverständliches Verhältnis zum Tod. Sie sind Sargtischler, Bestatter, Totengräber, Sargträger und Totenbitterin. Sie leben in Ostfriesland, Mecklenburg, Dithmarschen, auf Hallig Hooge und Hallig Langeneß und sprechen alle ihr eigenes Platt. Viele von ihnen sind in Familienbetrieben aufgewachsen, wie Ernst Heinrich Tams, der sich schon als Kind beim Spielen in den Särgen versteckte, die sein Vater und Großvater zimmerten. Anni Both kam als Hebamme auf die Hallig Hooge und musste notgedrungen auch die Toten versorgen. Die Protagonisten erzählen, was der tägliche Umgang mit dem Tod und den Toten für sie bedeutet. Dabei wird auch deutlich, dass mit den Menschen auch langsam die Traditionen aussterben und ein unausweichlicher Wandel stattfindet.

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FilmFörde #34 zeigt: „Die Schimmelreiter“

Do, 4.4.2019, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel (Andreas-Gayk-Str. 31)

Bei Lars Jessens Komödie „Die Schimmelreiter“ handelt es sich nicht etwa um eine Neuverfilmung von Theodor Storms berühmter Novelle, sondern um ein Roadmovie, das vor allem im winterlichen Dithmarschen angesiedelt ist und eine Liebeserklärung an diese Provinz ist. Die Leute sind hier bisweilen „furztrocken“, dickschädelig, aber dennoch herzlich und irgendwie urig – eben norddeutsch. Der menschenfreundliche Gaststättenkontrolleur Fuchs (Peter Jordan) ist gezwungen, auf seiner Tour durch Imbiss-Buden mit einem wahren „Kotzbrocken“ von Begleiter (Axel Prahl) auszukommen. So entwickelt sich der Film zu einer Fundgrube des leisen, aber ebenso herzhaften norddeutschen Humors, gespickt mit Situationskomik, wunderbar melancholisch in die nasse bis frostige Landschaft platziert.

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FilmFörde #33 zeigt: „4 Geschichten über 5 Tote“

Do, 14.3.2019, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel (Andreas-Gayk-Str. 31)

Lachen und Weinen liegen nah beieinander in Lars Büchels erstem Kinospielfilm (gefördert von der Kulturellen Filmförderung SH, Koproduktion mit dem NDR). In vier eigenständigen Episoden erzählt der Kieler Filmemacher von vier merkwürdigen Beerdigungsfeiern, die in praller Komik, aber auch in leiser Trauer die allzumenschlichen Schwächen der Hinterbliebenen offenbaren. Mit bemerkenswerten Darstellern in originellen Charakteren weiß dieser Film, dessen einfallsreiche Geschichten eine erzählerische Bandbreite vom drastischen Kalauer bis zur poetischen Liebesgeschichte abdecken, für sich einzunehmen.

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FilmFörde #32 zeigt: „Gaarden. Wir geh’n als Sieger aus der Schlacht“

Mi, 27.2.2019, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel (Andreas-Gayk-Str. 31)

Antje Huberts 20 Jahre alter Dokumentarfilm „Gaarden. Wir geh’n als Sieger aus der Schlacht“ porträtiert das damals noch als Kieler „Arbeiterstadtteil“ titulierte Gaarden – am Ostufer der Förde Standort der größten deutschen Werft, ehemals nahezu vollständig bestimmt von Schiffbau und Rüstung, zum Zeitpunkt der Entstehung des Films ein so genannter „Problemstadtteil”, was nicht selten mit dem überdurchschnittlich hohen Anteil an Arbeitslosen und MigrantInnen begründet wurde. Gaarden war und ist aber gerade durch die soziale Herkunft und den „Ethnomix“ seiner Einwohnerschaft einer der wenigen Stadtteile Kiels mit echtem „Kiez“-Charakter, mit einer immer spür- und erfahrbaren besonderen Atmosphäre und Identität. Der Film streift mit liebevollem Blick durch Kiez und Industriebrache, trifft auf Menschen, die aus Vergangenheit und Gegenwart berichten, und charakterisiert in sensiblen Skizzen seiner BewohnerInnen dieses multikulturelle, ehemals proletarische Quartier.

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FilmFörde #31 zeigt: „Ulli Martin – Was vorher war, das zählt nicht mehr“

Mi, 23.1.2019, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel (Andreas-Gayk-Str. 31)

„Ich wurde zum Superstar befördert“, erinnert sich Ulli Martin (bürgerlich: Hans Ulrich Wiese), der mit „Monika“ und „Ich träume mit offenen Augen von dir“ in den 70er Jahren zwei Nummer-Eins-Hits landete. Doch der Stern des von Leo Leandros entdeckten und später von Ralph Siegel gemanageten Sängers fiel so schnell, wie er aufgestiegen war. Heute kennt ihn kaum noch jemand. Er lebt nach Depressionen und Alkoholsucht in einem Pflegeheim in Bad Bramstedt. Ein Dokumentarfilm von Karl Siebig und Bernd Soffner.

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FilmFörde #30 zeigt: „Kaleidoscope“

Mi, 5.12.2018, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel (Andreas-Gayk-Str. 31)

Ein „Filmpoem über den Zauber der Form“ nannte die Badische Zeitung den (musikalischen) Film des Fotografen und Filmemachers Telemach Wiesinger. Thomas Spiegelmann zum Film: „Die zu abstrahierten Travelogues aus Europa und Nordamerika komponierten Lichtzeichnungen zeigen Stationen menschlichen Unterwegsseins, Beobachtens und Entdeckens oder auch Strandens.

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FilmFörde #29 zeigt: „Wer befreite Helgoland?“

Di, 20.11.2018, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel (Andreas-Gayk-Str. 31)

Ein Dokumentarfilm von Kurt Denzer und Thorsten Schmidt über die Geschehnisse auf Helgoland nach Kriegsende 1945, die schließlich 1952 zu seiner Rückgabe an Deutschland führten.

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FilmFörde #28 zeigt: Blick zurück nach vorn – Die Filmbilder des Bernd Fiedler

Do, 11.10.2018, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel (Andreas-Gayk-Str. 31)

Seit mehr als 50 Jahren betont der Kieler Filmemacher Bernd Fiedler die Bildgestaltung im Film als herausragende Komponente dieses Mediums. Neben seinen Arbeiten für einen „Film pur“, dessen „poetische Filme keine Handlung im narrativen Sinne abspulen“ (Fiedler), ist seine Bildsprache auch beim konventionellen Film nicht selten bemerkenswert. FilmFörde verfolgt diese Spur retrospektiv in drei seiner Filme, die auch als Zeitdokumente zu würdigen sind. Bernd Fiedler ist anwesend und zeigt „Der einsame Wanderer“ (1968) analog auf einem 16mm-Zwei-Band-Projektor.

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FilmFörde #27 zeigt: Zwei Dokumentarfilme zum Kieler Matrosenaufstand

Mi, 12.9.2018, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel (Andreas-Gayk-Str. 31)

Zum 100. Jahrestag des Kieler Matrosenaufstands, der im November 1918 die Revolution auslöste, die schließlich zum Ende des 1. Weltkrieges und der Gründung der Weimarer Republik, der ersten Demokratie auf deutschem Boden, führte, zeigt FilmFörde zwei Dokumentarfilme von Kai Zimmer sowie Kay Gerdes und Klaus Kuhl.

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